Eine Taube hockt auf dem “W”, die andere auf dem “u”. Die Verschalung der Leuchtbuchstaben, die einst auf die “Weinstube” wiesen, fehlt. Wein wird hier schon lange nicht mehr getrunken. Noch ein Drittel des ehemaligen Kultur- und Freizeitzentrums am Moskauer Platz steht. Der Abriss geht nicht weiter. Nachdem die Arbeiten im März zunächst zügig voran gingen und geplant war, das Kulturzentrum in sechs Wochen abzureißen, stockten die Arbeiten bis sie im Juli ganz eingestellt wurden. Die Finanzierung sei ins Wanken geraten. Der Investor verhandele derzeit mit der Bank.

Ruine des Kultur- und Freizeitzentrums
Eigentlich sollte im November ein Versorgungszentrum auf der Fläche des Kultur- und Freizeitzentrums eröffnet werden. Die Werbung eines Discounters, der dort eröffnen wollte, hängt eingeknickt am Gebäuderest. Einziehen sollten auch ein Bäcker, ein Fleischer, ein Frisör und weitere Geschäfte. Statt dessen blicken die Anwohner am Moskauer Platz seit Monaten auf eine Ruine und einen Platz voller Bauschutt. Den Rest des Beitrags lesen »
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