Mit dem zum Wegweiser gehobenen Arm ging Horst Schubert vom Herkunftsverband Thüringer und Eichsfelder Wurst und Fleisch im Gedränge voran: “Jetzt kommen wir in den Thüringer Wald”, sagte er und reichte seinen Begleitern den nächsten Teller mit mundgerechten Bratwursthäppchen. Der Thüringer Wald lag gestern mitten auf dem Domplatz. Das Eichsfeld und das Gothaer Land waren gleich nebenan zu entdecken und damit die verschieden gewürzten Bratwürste.
Die Rostkultur brachte im fünften Jahr wieder Hersteller von Wurstwaren auf dem Platze zusammen. Die Wurstkönigin Annett Schlenstedt und Bratwurstkönig Andreas Henning starteten die Grillsaison durch den Anbiss einer Riesenbratwurst im Brötchen. Diese reichte ihnen eine Dame namens Nürnberger, was unter den Thüringern für freudiges Gelächter sorgte. Zuvor entzündete der Probst Johann von Siebeleben, der Arnstädter Klosterschreiber, in olympischer Manier das Feuer im größten Kaminzug-Grill der Welt mit einer Fackel. Das Bratwurstfeuer brachte er mit Rennsteigläufern sowie der ehemaligen Eisschnellläuferin Gunda Niemann-Stirnemann und dem ehemaligen Athleten Nils Schumann aus dem gut 25 Kilometer entfernt liegenden Bratwurstmuseum in Holzhausen. Den Rest des Beitrags lesen »
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