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Text- und Fotoarchiv für Erfurt von Susanne Kay

Vom Kuchenbaum zum Baumkuchen

Schneller als geplant stehen nun 50 neue Bäume im Hirschgarten. Die Baumpflanzung wurde Montagabend im Rahmen einer kleinen Feier auf dem Parkgelände beendet. Eigentlich sollten die Bäume erst ab dieser Woche in die Erde gebracht werden. Wegen des warmen Wetters wurde die Pflanzung vorgezogen, wie Rüdiger Kirsten vom Gartenamt mitteilte. So schaufelten Ministerpräsident Dieter Althaus und Oberbürgermeister Andreas Bausewein mit den Blumenkindern und weiteren Gästen schon jetzt die letzte Erde an einen Bergahorn und eine Ulme. Letztere sponserte die Baumschule Lorberg aus Tremmen anlässlich des Tages des Baumes. Es handelt sich um eine Resista-Ulme. Der Baum ist gegen die Ulmenkrankheit resistent, die durch einen Pilz ausgelöst wird und von Ulmensplintkäfern weiter getragen wird.

Baumpflanzung Hirschgarten

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In der Neuwerkstraße wurde die vorhandene Baum-Doppelreihe mit acht Schwedischen Mehlbeeren ergänzt. Diese Bäume besitzen einen dekorativen orangefarbenen Fruchtbehang. Auf der Rasenfläche um den neuen Brunnen stehen jetzt drei Sommerlinden, die bis zum 20 Meter hoch werden. Außerdem eine Winterlinde und zwei Ulmen. Im neuen Parkteil spenden künftig je 15 Spitz- und Bergahorn Schatten. Beide Arten wachsen bis zu 20 Meter in die Höhe. Farbtupfer setzen fünf Tulpenbäume, die ebenfalls bis zu 20 Meter hoch werden und im Mai und Juni gelborangefarbene tulpenähnliche Blüten tragen.

Ursprünglich sah der Siegerentwurf der Berliner Landschaftsarchitekten Loidl Japanische Schnurbäume, auch Sauerschotenbaum genannt, vor. Seine Samen schmecken säuerlich und sind vor allem in unreifem Zustand besonders für Kinder giftig. Als Symptome können Übelkeit, Erbrechen, Durchfall sowie Lähmungserscheinungen auftreten. Bei starker Giftaufnahme sogar der Tod. Von diesen Bäumen wurde daher Abstand genommen zumal der Hirschgarten künftig von Kindern besucht sein wird, die dort spielen möchten.

Baumkuchen

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Sehr viel süßer geht es künftig nicht nur im Café Bauer zu, sondern auch vor der Konditorei: Ein sogenannter Kuchenbaum hat dort seinen Platz gefunden. Die welken Blätter des Baumes verströmen einen Kuchen- beziehungsweise Lebkuchenduft. Den Kuchenbaum umgedreht zu einem Baumkuchen gemacht hat die Inhaberin des Cafés. Ihr großer Baumkuchen, umrahmt von kleinen Marzipanbäumchen, fand schnell Anhänger. Insbesondere die Blumenkinder versorgte Baubeigeordneter Ingo Mlejnek, der eifrig am Baumkuchen sägte und die Stücke verteilte.

Meinung: Die CDU-Kanne

Gibt man Kindergartenkindern eine Gießkanne in die Hand, damit sie einen Baum gießen, tun sie dies spielerisch und mit Freude. Die Absichten der Großen können sie nicht durchschauen, denn lesen können die Kleinen noch nicht. Erst Recht nicht zwischen den Zeilen: CDU steht da in großen roten Lettern auf der blauen Plastikgießkanne. Und dieses Spiel der Großen heißt Wahlkampf. Richtig niedlich sehen die Kleinen mit den Gießkannen in ihren Blumenkostümen aus. Genau das richtige Bild für die Fotografen. Der Spielverderber nennt das volle Kanne ein falsches Spiel mit arglosen Kindern.

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