„Eckart Hahn schafft eigene Welten, die merkwürdig sind”, fasste Galerist Dr. Jörk Rothamel die Arbeiten des aus Reutlingen stammenden Künstlers zur Ausstellungseröffnung zusammen. Die Malereien muten surreal an, sind überaus fotorealistisch gearbeitet und bieten viel Raum für Assoziationen. Das Bild entsteht im Auge des Betrachters neu. Der Künstler liefert die Versatzstücke dazu. Richtig erklärbar ist Hahn’s Kunst deshalb nicht. Das muss sie auch nicht sein.
Eckart Hahn bricht in seinen Gemälden mit gewohnten Sichtweisen und verleitet zu neuer oder anderer Wahrnehmung, zum Philosophieren und Psychologisieren. Vertraute Dinge tauchen in einem befremdlichen Kontext auf. Der über den Sinn des Gesehenen rätselnde Betrachter wird gefordert, beinahe gezwungen, sich mit dem Kunstwerk und seiner möglichen Bedeutung auseinander zu setzen: Sind die an den Beinen aufgehängten Menschen tot? Den Rest des Beitrags lesen »
Einsortiert unter:Erfurt, ausstellung, eckart, Erfurt, hahn, malerei, rothamel
