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Text- und Fotoarchiv für Erfurt von Susanne Kay

Bücher aus der Telefonzelle mitnehmen

Schon von Weitem fällt die grüne Zelle in der Magdeburger Allee auf, doch telefonieren kann man hier nicht mehr. Die ehemalige Telefonzelle ist zu einem Bücherschrank geworden, aus dem sich jeder nach Lust und Laune bedienen darf. Das Ganze nennt sich Open Book und steht für Frei zugängliches Buch. Es ähnelt dem sogenannten Bookcrossing, einem Büchertausch, bei dem Bücher einfach irgendwo ausgesetzt werden, etwa auf einer Parkbank oder in einem Restaurant, und vom Finder an sich genommen wird. Auf einer zentralen Internetseite kann der Weg des ausgelegten Buches verfolgt werden.

Bücher-Telefonzelle in der Magdeburger Allee

Die umgebaute Telefonzelle in der Magdeburger Allee 116 direkt vor der neu gestalteten Fassade des Vereins Kontakt in Krisen (KiK) bietet hingegen eine feste Anlaufstelle für Bücherfreunde. Am 29. September 2011 zum Herbstfest des Vereins wurde der leuchtend grüne Bücherschrank eröffnet. Den Rest des Beitrags lesen »

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Haselnussröllchen für Aschenbrödels Prinz

Vergangenen Samstag drängten sich viele Menschen in der engen Confiserie Rotstern am Fischmarkt. Durch das Schaufenster konnte man den Mann sehen, der unermüdlich Autogramme schrieb: Der tschechische Schauspieler Pavel Trávníček spielte in dem Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ den Prinzen.

Pavel Trávníček

So lautete der Werbeanschlag an der Tür der Confiserie schlicht: „Der Prinz kommt.“ Auch im Film heißt der Prinz nicht anders als Prinz, nicht etwa Prinz Karel oder Prinz Jiri. Doch Pavel Trávníček scheint soetwas wie der ewige Prinz zu sein, denn dies blieb seine bekannteste Rolle. Den Rest des Beitrags lesen »

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Pützmuntere Physik und Chemie

Der aus der ehemaligen Fernsehsendung Hobbythek bekannte Wissenschaftsjournalist Jean Pütz eröffnete am 4. November im Audimax der Fachhochschule die Lange Nacht der Wissenschaften.

Jean Pütz unterhielt mit Experimenten

In seiner “Pützmunter-Show” präsentierte und erklärte er unterhaltsam physikalische und chemische Vorgänge, die die Erwachsenen und Kinder gleichermaßen begeisterten. Es schien wie Zauberei: Jean Pütz ließ eine lange Styropor-Stange in einem offensichtlich viel zu kleinen und niedrigen Kistchen verschwinden. Die starre Stange ging immer weiter unter und schien, sehr zum Staunen der Kinder, im Nichts der kleinen Kiste zu verschwinden. Den Rest des Beitrags lesen »

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